Dies ist das diesjährige Motto des gestrigen Weltnichtrauchertages. Das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) und mit ihm die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) nehmen diesen Tag zum Anlass, über die gravierenden Folgen des Tabakkonsums auf Umwelt und Gesundheit zu informieren. 

Tabakkonsum belastet die Umwelt

Nicht nur Zigarettenkippen belasten die Umwelt massiv. Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel sind Plastik- und Giftmüll mit ernstzunehmenden Folgen für die Umwelt.  Zigarettenkippen enthalten krebserzeugende, erbgutverändernde und toxische Substanzen, die in Böden, Grundwasser, Flüsse und Meere gelangen und so Tieren und Pflanzen schaden.

Für den Anbau und die Produktion von Tabak werden vielfach Wälder abgeholzt, um neue Anbauflächen und Feuerholz für das Trocknen der Tabakblätter zu gewinnen. Der Einsatz großer Mengen von Pestiziden und Dünger belastet Böden, Gewässer sowie das Grundwasser.

Tabakkonsum schadet der Gesundheit

Jedes Jahr sterben weltweit etwa acht Millionen Menschen an Erkrankungen, die durch das Rauchen verursacht werden.

Das Aktionsbündnis fordert die Bundesregierung dazu auf, ihre Maßnahmen zur Tabakprävention zu intensivieren, Ausstiegshilfen für Rauchende zu verbessern sowie eine Umweltabgabe zur Kompensation der durch Zigarettenkippen entstehenden Schäden einzuführen.

“Rauchfrei zu leben ist ein echtes Win-win. Sowohl für die eigene Gesundheit als auch für die Gesundheit unseres Planeten”, so Dr. Eckart von Hirschhausen, Arzt

Quelle: DKFZ